Die KÜNSTLER

Bernarda FINK

Als Kind slowenischer Eltern in Buenos Aires geboren, erhielt Bernarda Fink ihre Ausbildung am Instituto Superior de Arte del Teatro Colón, an dem sie auch regelmäßig auftrat.

 

Seit Beginn ihrer Karriere feierte sie Erfolge an wichtigen Opernhäusern Europas und in ihrer argentinischen Heimat. Heute wird sie von den bedeutendsten Orchestern wie den Wiener und Berliner Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra, den Staatskapellen Berlin und Dresden, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Cleveland Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra sowie von führenden Barockorchestern eingeladen und sie sang unter so namhaften Dirigenten wie Daniel Barenboim, Herbert Blomstedt, Semyon Bychkov, Riccardo Chailly, Sir Colin Davis, Sir John Eliot Gardiner, Valery Gergiev, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, René Jacobs, Mariss Jansons, Riccardo Muti, Sir Roger Norrington, Trevor Pinnock, Georges Prêtre, Sir Simon Rattle, Franz Welser-Möst u.a. Mit ihrem breiten Repertoire vom Barock bis ins 20. Jahrhundert zählt sie zu den gefragtesten Konzert- und Liedsängerinnen. Als Liedsängerin ist Bernarda Fink regelmäßig in den großen Musikzentren wie im Musikverein und Konzerthaus Wien, bei der Schubertiade Schwarzenberg, im Amsterdamer Concertgebouw, in der Londoner Wigmore Hall und Berliner Philharmonie sowie in New York zu Gast. Höhepunkte der Saison 2015/2016 sind neben zahlreichen Liederabenden in Europa und den USA Debussys PELLEAS ET MÉLISANDE mit den Berliner Philharmonikern und dem London Symphony Orchestra in einer halbszenischen Produktion unter Sir Simon Rattle und Peter Sellars, Franz Schmidts BUCH MIT SIEBEN SIEGELN unter Manfred Honeck, Mahlers II. Symphonie mit dem Philharmonia Orchestra unter Jakub Hrusa, sowie Mahlers III. Symphonie mit dem Mahler Chamber Orchestra unter Daniel Harding und Dvoraks Biblische Lieder unter Jiří Bělohlávek.

Viele ihrer über 50 Aufnahmen wurden mit namhaften Preisen wie dem Diapason d’Or oder einem Grammy ausgezeichnet. 2006 erhielt die Künstlerin durch den österreichischen Bundeskanzler das Österreichischen Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst. Im Februar 2013 erhielt Bernarda Fink zusammen mit Marcos Fink für ihre gemeinsame Aufnahme Slovenija! und die damit verbundenen Konzerte den Preis der Prešeren-Stiftung, die höchste kulturelle Auszeichnung, die Slowenien zu vergeben hat.

Florian BERNER

Florian Berner wurde  1973 in Wien geboren. Er studierte an der Wiener Musikuniversität bei Angelica May und dem Alban Berg Quartett sowie bei Mario Brunello in Italien.  Er gründete 1993 das Hugo Wolf Quartett und ist mit diesem Ensemble seit über 2 Jahrzehnten in allen Musikzentren der Welt zu Gast. Ausgedehnte Konzertreisen führen ihn durch ganz Europa, nach Asien, Süd - und Nordamerika, die Carnegie Hall NY, Cité des Arts, Paris, Berliner Philharmonie, Kammermusikfest Lockenhaus etc.  Er war  "Rising Star 1998", Preisträger des "Sonderpreises der Wiener Philharmoniker" und des "Europäischen Kammermusikpreises".  Zahlreiche CD Aufnahmen erschienen bei VMS, cpo, CamJazz, Gramola und Extraplatte. Florian Berner hält Meisterkurse an zahlreichen amerikanischen Universitäten, war Dozent für das Simon Bolivar Youth Orchestra, für ((superar)), das Norwegische Jugendsymphonieorchster, die Ötztaler Kulturwochen, Verona Summer Festival uvm.  Seit 2013 ist er Professor am Landeskonservatorium Klagenfurt.

Klaus KUCHLING

studierte bei Peter Planyavsky und Alfred Mitterhofer in Wien. Seit 1991 unterrichtet er Orgel am Kärntner Landeskonservatorium, von 1998 bis 2012 auch an der Musikuniversität Wien. Seit 1992 wirkt er als Domorganist in Klagenfurt. CD- und Rundfunkaufnahmen dokumentieren sein breites Repertoire. Neben Uraufführungen zeitgenössischer Musik liegt ihm die Zusammenarbeit mit anderen Künsten (Tanz, Performance) besonders am Herzen. Als Solist, Duo-Partner und Juror bei Orgelwettbewerben ist er in Europa und darüber hinaus tätig. Als Chorleiter und Dirigent von Chor-Orchester-Werken setzt er, seit 1998 mit dem Kärntner Madrigalchor, seine künstlerische Handschrift auch in der Vokalmusik um.